Norwegen: Es lohnt sich!

Auf 1700 Höhenmeter wollen wir keine Nacht verbringen, denn Nachts geht es hier bis in die Minusgrade…, deshalb fahren wir schnell wieder runter bis nach „Skjolden“ an den „Lustrafjord“, also bis ans Salzwasser auf NN. Auf diesem Weg folgen wir der „55“, einer ausgeschriebenen Touristenstraße, die entlang des nördlichen Jotunheimen führt.

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Noch einmal entlang der 2000er Gipfel, dann runter auf NN.

28.08.2017

Bei etwas schlechterem Wetter fahren wir entlang des größten Fjords Norwegens. Wir sind Luftlinie knappe 100km im Festland, trotzdem bewegen wir uns neben Salzwasser, sodass sogar Ozeanriesen wie AIDA’s und andere Kreuzfahrtschiffe sich hier her verirren können! Der Anblick von diesen großen Schiffen zwischen steilen Felswänden ist wahrscheinlich einzigartig, vor allem so tief im Festland. An einer steilen Passstraße, die hoch zum „Stegastein-„Aussichtspunkt führt, finden wir in einer kleinen Ausbuchtung unseren wahrscheinlich coolsten Schlafplatz der Reise! Wir haben eine grandiose Aussicht!!

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In unserer Heckklappe ist ein großes Fenster eingebaut, aus dem wir von innen immer gespannt nach draußen schauen können. Da wir so ziemlich jeden Abend an einem anderen Platz stehen, ist es immer spannend, vor allem morgens den Vorhang zu öffnen und zu schauen, wo man sich denn gerade befindet. Es fühlt sich ein bisschen nach Kino an! „Vorhang auf, bitte“ …und was sehen wir heute auf der „Leinwand?? Heute das wohl schönste Panorama, das wir uns vorstellen können!


29&30.08.2017

Es gilt nun die nächsten Tage zu planen! Auf der Wunschliste stehen die Wanderung zur „Trolltunga (Trollzunge)“ (14h) und die Wanderung zur „Preikestolen“-Klippe (4h). Dem Wetter geschuldet (kein Vorwurf, wir können uns bei den vielen Sonnentagen nicht beschweren) lassen wir die längere Wanderung sausen. Wir beide haben kein Bock auf 14 Stunden Schlammpiste mit der großen Wahrscheinlichkeit dann in einer Nebelwolke zu stehen. Trolltunga, wir kommen dich ein anderes Mal besuchen!!

Also brechen wir in Richtung Süden auf Richtung „Preikestolen“. Die Landschaft, die wir durchfahren ist wunderschön. Wasserfälle wo man schaut, Fjorde, Wälder, Klippen und ja, wir haben sogar einen Elch gesichtet!! Leider konnte ich für euch in der Hektik kein Beweisbild schießen, doch was zählt ist der Moment!

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Diesen Anblick findet man zu Hauf in Norwegen. Der verkümmerte Rest eines weißen Riesen. Man kann genau erkennen, bis wohin die Gletscherzunge einmal geragt hat.

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Das Wetter wird langsam wieder freundlicher, wir genießen die Sonne, die Ruhe,… und unsere Zeit.


31.08.2017

Preikestolen!

 

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Na klar! Die da oben sind wir!

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Der mit Abstand touristischste Ort auf unserer Reise. Doch meistens sind die Orte, die sehr touristisch sind nicht umsonst gut besucht…sie sind halt auch einfach schön!

Nach zwei Stunden Fußmarsch gelangen wir zu der atemberaubenden Klippe. Hier geht es über 600 Meter senkrecht nach unten! Nicht ungefährlich, denn gesichert ist hier nichts. Von Jogaübungen und Liegestützen direkt an der Kante, bis hin zu Selfiestick in der linken- Bierdose in der rechten Hand sehen wir hier einiges…

Die Aussicht über den Fjord ist phänomenal…was soll ich sagen…

Norwegen lohnt sich!

 

 


Von hier aus fahren wir direkt nach Kristiansand, von wo aus wir zurück nach Hirtshals, Dänemark verschiffen. Zurück in Deutschland besuchen wir als Abschluss der Reise das von Samy Deluxe gegründete Restaurant „Gefundenes Fressen“ und lassen es uns dabei richtig gut gehen! Das Essen ist verdammt lecker und eine willkommene Abwechslung nach einer doch recht dürftigen Camping-Küche (Nudeln mit Tomatensoße).

 

Zuhause wartet schon das nächste Abenteuer auf uns, wir ziehen um…zusammen…in eine eigene Wohnung 🙂


 

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Das ist unsere Route, die wir in Norwegen gefahren sind. Vorab war diese nur ganz grob geplant, eigentlich ist sie nach und nach entstanden. Die Sterne sind unsere Nachtplätze. Wir haben keine einzige Nacht auf einem Campingplatz verbracht und waren in jeder Nacht für uns alleine! In Norwegen einen Stellplatz zu finden hat sich für uns als sehr einfach erwiesen. Wer Interesse an den Koordinaten unsere Plätze hat, kann sich gerne bei uns unter „Kontakt&Links“ melden. Es waren wirklich zum Großteil richtig tolle Stellplätze!

Das war’s erstmal von der Berichterstattung, wir sind heil zuhause angekommen und freuen uns riesig über die Zuverlässigkeit unseres Reisetransits. Unser Ausbau hat sich als komplett erfolgreich und sinnvoll erwiesen. Nach knapp drei Wochen haben wir keine Änderungswünsche! Es ist wirklich perfekt geworden!

Wie angesprochen beginnt jetzt zuhause für uns das nächste große Abenteuer, wir ziehen in eine Wohnung und fangen beide im Wintersemester in Freiburg an zu studieren!

Die nächsten Reiseberichte werden wahrscheinlich im Frühjahr kommen, geplant ist Afrika!

Bis dahin, immer die Daumen oben behalten!

Johanna&Lukas

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