Mabira Forest

Der Mabira Forest ist ein tropischer Regenwald zwischen Kampala und Jinja und soll unser erster Anlaufpunkt sein…

…unser Auto abgeholt, heißt es ab jetzt: Konzentration! Das Lenkrad ist irgendwie auf der falschen Seite verbaut worden, und alle fahren wie die Verrückten…auf der falschen Straßenseite! Hupend schlängeln sich die Boda-Bodas und die total verranzten Toyota-Busse durch die Hauptstadt …. und irgendwo in dem Gewusel versuchen wir uns zurecht zu finden. Dank GPS und Maps und einer guten Fahrerin (ganz nach ihrer Mutter) finden wir ohne große Probleme aus dem Labyrinth!

Das erste Ziel ist der Mabira Forest, ein relativ kleiner aber feiner tropischer Regenwald etwa 50km östlich von Kampala. Der Wald hat hier in Uganda für Furore gesorgt, da die Zuckerrohrlobbyisten den Wald für mehr Anbaufläche roden wollten. Tatsächlich fahren wir auf dem Weg in den Wald durch große Zuckerrohrflächen …. bis dann plötzlich aus dem Nichts der Regenwald beginnt.

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HILFEE, Linksverkehr!!
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Zuckerrohr / Regenwald
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Unser tolles Camp mitten im Wald.

 

Unser Campingplatz „Griffin Falls Camp“ ist sporadisch, kein fließendes Wasser, WLAN oder sonstiger Luxus, aber die Natur entlohnt das zu 100%!! Wir schlafen mitten im Wald, ganz alleine in einer Geräuschkulisse wie in einem schlechten Tarzan-Film. Einfach unglaublich, so viele verschiedene Geräusche von Vögeln, Affen, Grillen und was sonst noch so im Wald lebt. Überall um uns herum raschelt es, Affen springen über unsere Köpfe hinweg, Schmetterlinge in allen Farben und Größen und Vögel, einer schriller als der andere… Wir sind wirklich überwältigt und beschließen mindestens 2 Nächte zu bleiben. Am nächsten Tag schnappen wir uns einen Guide zu einem „Nature-Walk“. Der Guide ist sehr freundlich und läuft mit uns circa 2 Stunden durch den Dschungel und erzählt uns alles mögliche über die verschiedenen Bäume, Waldschichten und alles was wir sonst noch wissen wollen…

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Es springen dutzende Affen um unser Camp von Baum zu Baum.

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Der Wap-Wap-Vogel (Weil die Flügel beim Fliegen laute „Wap-Wap-„Geräusche machen. 😉 Den Vogel hört man, bevor man ihn sieht…

Den ganzen restlichen Tag sitzen wir einfach im Camp und genießen das Ambiente. Wann sitzt man schon in einem Regenwald und kann gemütlich den Affen beim Spielen zuschauen… So kann unser Roadtrip beginnen! Jetzt sind wir sowas von gespannt auf mehr. Der Regenwald hat in unserem Ugandaguide gerade einmal eine Seite ausgefüllt und wir sind schon begeistert wie sonst was, mal schauen was noch so auf uns zukommt…

Liebe Grüße aus Uganda,

Johanna und Lukas

Ein Kommentar

  1. Hi Johanna und Lukas, nachdem auf Mannis Kanal etwas im Stillstand geübt wird, habe ich mal den Kurs auf Uganda genommen. Tolle Bilder habt Ihr da und faszinierende Eindrücke. Ich werde Euch verfolgen.
    Alles Gute sicher auch von Elke – Siegfried

    Gefällt 1 Person

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