Mit der Fähre zurück nach Deutschland

Mitte Januar war es schließlich soweit. Nach 2 Monaten im schönen Strandhaus in Agios Andreas mussten wir langsam die Sachen packen, um die Heimreise nach Deutschland anzutreten.

Auf der Reise nach Griechenland haben wir uns alle Zeit der Welt gelassen, doch die Rückreise musste schnell gehen, da der „Arbeitsalltag“ auf uns wartete. Von Patras aus fahren mehrmals die Woche Fähren direkt nach Venedig. Das Schiff fährt in ca. 30 Stunden die Strecke, für die wir uns im Herbst 2 Monate Zeit gelassen haben.

Doch bevor wir alle unsere Sachen die wir über die vergangenen Wochen im Haus verteilt hatten mit der Tetris-Methode zurück in den Camper verräumen mussten, haben wir ein letztes Mal die schöne Region genossen.

Der letzte Sonnenaufgang vor der Abreise

Über ein Online-Portal konnten wir ohne Probleme unser Fähr-Ticket kaufen. Außer einem Einreise-Formular für Italien war nichts weiter nötig. (Stand Januar 2021) So sind wir am Abend kurz vor Sonnenuntergang nach einem Tag voller schweren Abschiede nach Patras aufgebrochen. Abfahrt der Fähre war genau um Mitternacht, doch bereits gegen 22 Uhr konnten wir auf die Fähre fahren. Da wir zwei Nächte auf der Fähre verbrachten, haben wir uns ein Zimmer mitgebucht. Das Check-In ging super schnell und so haben wir beim Ablegen bereits geschlafen. 😉

Die Anzahl der Touristen auf der Fähre konnten wir an einer Hand abzählen. Die Garagen waren allerdings mit LKWs gut gefüllt. Trotzdem war das Schiff wie ausgestorben und so hatten wir keinerlei Bedenken, uns irgendwo anzustecken.

Der Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Llogara Nationalpark in Albanien.

Nach knapp 30 Stunden sind wir pünktlich zum Sonnenaufgang in Venedig angekommen. Da wir so ziemlich das erste Fahrzeug waren, das auf die Fähre gefahren ist, waren wir bei der Ankunft mit die letzten, die das Schiff verlassen konnten. Dennoch war der Plan, in einem Rutsch bis nach Hause nach Deutschland zu fahren. Um ca. 10 Uhr haben wir uns schließlich auf der „E70“ Richtung Gardasee wiedergefunden, auf der wir einige Monate auf der Gegenspur gefahren sind.

Bis zum Brenner-Pass lief es wunderbar, doch mit der Grenze von Österreich sind wir im Winter angekommen! Monatelang sind wir dem Winter entflohen, doch auf der Rückfahrt hat er uns mit seiner ganzen Pracht begrüßt.

Der Fernpaß hatte uns fest im Griff. Doch wir haben es geschafft!
Bis nach Kempten war Schritt-Tempo angesagt…
Ab Kempten dann endlich eine geräumte Straße!!

Die Rückfahrt hat alles von uns abverlangt, doch dank den relativ neuen Reifen und starken Nerven haben wir es heil durch das Schneechaos geschafft. Rückblickend waren wir sehr froh, dass wir da heil durchgekommen sind…

Damit endete unser Reise nach Griechenland. Trotz den Pandemie-Widrigkeiten hatten wir tolle Monate in unserem Camper und in Peloponnes.

Zum Ende der Reise haben wir natürlich unsere Karte mit allen Schlafplätzen und Routen aktualisiert. Der Kreis ist nun geschlossen:

Doch auch die Zeit in Deutschland bleibt spannend! Unser Studenten-Leben hat nun ein Ende gefunden und wir starten beide ins Arbeitsleben. Stand heute haben wir uns gut in unseren neuen Alltag eingelebt. Trotzdem sehnen wir uns schon jetzt nach der nächsten Reise, dem nächsten Abenteuer.

Ganz liebe Grüße aus Freiburg,

eure Johanna & Lukas

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